
Westfalen Winds – Jubiläumsprojekt 2026
Westfalen Winds e.V.
… ganz persönlich
Die „Geschichte“ von Westfalen Winds ist eine besondere. Aus der Keimzele eines Musikschulorchesters hervorgegangen, ist das Ensemble über viele Jahre kontinuierlich gewachsen, hat sich künstlerisch wie organisatorisch emanzipiert und schließlich auf eigene Vereinsfüße gestellt. Gleichzeitig befindet sich das Orchester in einem stetigen Wandel: Musikerinnen und Musiker verabschieden sich, Neue kommen hinzu. In den Registern wie im gesamten Ensemble entstehen immer wieder neue Dynamiken. Jedes Projekt bringt Frische Konstelationen, neue Impulse und überraschende Facetten hervor – und doch bleibt der Kern erhalten. Denn über all die Jahre hinweg hat Westfalen Winds einen unverwechselbaren Charakter und einen eigenen Klang geprägt. Ein roter Faden zieht sich durch die Programme, getragen von einer Stammbesetzung, die Idee, Engagement und Spielfreude weitergibt und lebendig hält. Vielleicht ist das auf den ersten Blick gar nicht so außergewöhnlich – schließlich gibt es inzwischen zahlreiche Projektorchester, die mit ähnlichen Herausforderungen. Und doch ist „WestWinds“ etwas ganz Besonderes. Zumindest für alle, die Teil davon sind.
So wird das Orchester selbst zum roten Faden in 2026 – bei seinem 30-jährigen Jubiläum.
Das Programm wurde von den Musikerinnen und Musikern selbst zusammengestellt – aus Erinnerungen, persönlichen Höhepunkten und Werken, die das Orchester in den vergangenen drei Jahrzehnten besonders geprägt haben. Jedes Stück steht dabei stellvertretend für eine Phase der Entwicklung, für gemeinsame Erlebnisse, Herausforderungen und Erfolge. Mit der schwungvollen „Candide Ouverture“ und Auszügen aus „On the Town“ wird die Verbindung zu Leonard Bernstein deutlich, dessen Musik das Orchester immer wieder begleitet hat. „The Wind in the Willows“ von Johan de Meij erinnert an große sinfonische Projekte, in denen Klangfarbenreichtum und erzählerische Tiefe im Mittelpunkt standen. Die groß angelegten „Variazioni sinfoniche su non potho reposare“ von Hardy Mertens spiegeln die musikalische Reife und den Anspruch wider, sich auch intensiv mit anspruchsvoller Originalliteratur auseinanderzusetzen. Mit der temperamentvollen „Danzón No. 2“ wird die Begeisterung für rhythmisch geprägte, farbenreiche Werke hörbar, die Musiker und Publikum gleichermaßen mitreißen.
So ist dieses Programm weit mehr als eine Aneinanderreihung von Werken – es ist ein musikalischer Rückblick, erzählt von denen, die ihn erlebt und gestaltet haben. Es zeigt, was Westfalen Winds ausmacht: die Vielfalt der musikalischen Einflüsse, die Kontinuität über Generationen hinweg und vor allem die gemeinsame Leidenschaft für Musik.
Termine
26.04.2026
15:00 Uhr
Preise
Vorverkauf:
ab 17,00 €
zzgl. Gebühren
Tickets
Onlinetickets: https://kulturhaus-luedenscheid-webshop.tkt-datacenter.net/de/veranstaltung/404b6721-69a1-4262-93b4-66d6ce9027c8/680
Telefon: 02351 / 17 12 99 Theaterkasse
Weitere Infos
Anmeldung erforderlich
Veranstaltungsort
Kulturhaus LüdenscheidFreiherr-vom-Stein-Str. 958511 LüdenscheidTel.: 0 23 51-17-12 99Fax: 0 23 51-17-17 06E-Mail: kulturhaus@luedenscheid.dehttp://www.kulturhaus-luedenscheid.de/
Veranstalter
Westfalen WindsAnsprechpartner:in: E-Mail: info@westfalen-winds.dehttp://www.westfalen-winds.de
Die Bläserphilharmonie Westfalen Winds ist ein vielfach prämiertes, sinfonisches Konzertorchester der Höchststufe aus dem Sauerland. Es setzt sich aus ca. 70 professionellen und semi-professionellen Musikern der nordrhein-westfälischen Orchesterlandschaft zusammen, um ein einzigartiges Orchesterkonzept und einen unverwechselbaren Klang auf Höchstniveau zu formen.
Seinen hohen künstlerischen Anspruch sieht der Klangkörper in der Entwicklung und Förderung der sinfonischen Bläsermusik, insbesondere durch erfolgreiche nationale und internationale Wettbewerbe (u. a. Gewinner des „Deutschen Bundesmusikfest“ in Friedrichshafen, Prädikat: „Hervorragend“) oder Konzertreisen, wie jüngst 2017 nach Spanien oder 2015 nach Japan. Interpretationen von Originalkompositionen, Initiierungen neuer Kompositionen oder Gastspiele hochkarätiger Solisten und Dirigenten formen das Projektorchester zu einem der führenden sinfonischen Blasorchester in NRW und den angrenzenden Bundesländern.
Erfolgreiche Uraufführungen fanden in Kooperation mit gefeierten Komponisten wie z. B. Thiemo Kraas, Manfred Honetschläger und Prof. Frank Zabel, statt und es konnten bereits eine Vielzahl an international bedeutenden Solisten und Dirigenten, wie z. B. Stefan Dohr (Solohornist Berliner Philharmoniker), Falk Maertens (Solotrompeter Deutsches Symphonie-Orchester Berlin), Christian Lindberg (Internationaler Posaunenvirtuose, Komponist und Chefdirigent des Nordischen Kammerorchesters sowie des Swedish Wind Ensemble) und das Posaunenquartett der Berliner Philharmoniker (Prof. Olaf Ott, Prof. Christhard Gössling, Thomas Leyendecker und Jesper Busk Sørensen) als Gäste bei Westfalen Winds begrüßt werden.
Seit 2019 liegt die künstlerische Leitung von Westfalen Winds bei Johannes Stert. Von 2008 bis 2013 folgte Stert zahlreichen Einladungen ans Teatro Nacional de Sao Carlos Lissabon, der Royal Danish Opera in Copenhagen, der Korean National Opera Seoul, dem Staatstheater Oldenburg und der Oper in Magdeburg.
Als erster Kapellmeister der Kölner Oper von 1995 bis 2005 erwarb sich Johannes Stert ein umfassendes Repertoire. Durch Sinfoniekonzerte mit dem Gürzenichorchester, zahlreichen Premieren und Aufführungen des klassischen Opernrepertoires und seinen Interpretationen sämtlicher Mozart-Opern erlangte Stert internationales Renommee.
Ebenso dirigierte Stert eine Vielzahl an Uraufführungen und auf diversen Festivals, u. a. beim Festival „dei due Mondi“ in Spoleto, Italien, der Kölner Triennale oder den Wiener Festwochen. Konzerte und Projekte führten ihn dabei auch stets mit namhaften Komponisten zeitgenössischer Musik zusammen, wie z. B. mit Hans Werner Henze (Montepulciano), Detlev Glanert (Hamburger Staatsoper), Manfred Trojahn (Kölner Oper), Karl Heinz Stockhausen (Zyklus „Licht“, Amsterdam).
Johannes Stert ist bereits der dritte hochkarätige Dirigent von Westfalen Winds neben dem Trompeter des Philharmonischen Orchesters Essen, dem Sinfonieorchester der Stadt Wuppertal und der Jungen Deutschen Philharmonie a. D. Ulrich Schmidt und dem Gründungsdirigenten und ehemaligen Musikschulleiter der Stadt Lüdenscheid Franz Schulte-Huermann.
Barrierefreiheit
Barrierefreier Zugang: JaRampen vorhanden: NeinAufzüge vorhanden: Jabehindertengerechtes WC: JaRollstühle vor Ort vorhanden: Nein
Zugang mit Rollstuhl möglich, Behinderten-WC vorhanden.